Kürbis-Schmalzkuchen

Kürbis-Schmalzkuchen

Mit geröstetem Hokkaido-Kürbis, Orange, Vanille und winterlichen Gewürzen

Zu dieser Jahreszeit dürfen Schmalzkuchen natürlich nicht fehlen.

Ich habe sie hier in Hamburg kennengelernt und seitdem gehören sie für mich besonders in der kalten Jahreszeit einfach dazu. Frische Schmalzkuchen mit einer schönen Portion Puderzucker sind einfach köstlich.

Aus diesem Grund kam ich auf die Idee, diese beiden Lieblinge miteinander zu verbinden: den klassischen Schmalzkuchen und den Hokkaido-Kürbis, der gerade im Herbst und Winter so wunderbar in unsere Küche passt.

Dazu kommen etwas Orange, Vanille, Zimt und Kardamom. Eine Kombination, die wunderbar harmoniert und dem klassischen Schmalzkuchen eine ganz besondere Note verleiht.

So entsteht eine etwas andere Variante des klassischen Schmalzkuchens: wunderbar aromatisch und mit einer schönen natürlichen orange-goldenen Farbe.

Also, fangen wir mal an! ❤️

Zutaten

Für den Teig

  • 300 g Weizenmehl
  • 15 g frische Hefe
  • 50 g Zucker
  • 1 TL Zucker für die Hefemischung
  • 50 ml Milch, lauwarm
  • 1 Ei
  • 100 g Hokkaido-Kürbispüree
  • 50 g Butter
  • ca. 5 g Salz
  • ¼ TL Kardamom
  • ½ TL Zimt
  • Vanille nach Geschmack
  • Abrieb von ½ Orange

Zum Frittieren und Servieren

  • ca. 1 Liter Frittieröl
  • ca. 100 g Puderzucker oder nach Bedarf
  • kleine Papiertüten zum portionsweisen Servieren (optional)

Zubereitung

Die lauwarme Milch in eine kleine Schüssel geben. Die frische Hefe hineinbröseln und den Teelöffel Zucker hinzufügen. Alles gut verrühren, bis sich die Hefe vollständig in der Milch aufgelöst hat. Die Mischung anschließend etwa 5–10 Minuten stehen lassen.

Mehl, 50 g Zucker, Salz, Kardamom und Zimt in eine große Schüssel geben und miteinander vermischen.

In einer zweiten Schüssel das Kürbispüree mit dem Ei, der Butter, Vanille und dem Orangenabrieb verrühren. Anschließend die Kürbismischung zusammen mit der Hefemischung zu den trockenen Zutaten geben.

Alles etwa 10 Minuten mit der Küchenmaschine oder einem Handrührgerät mit Knethaken kneten. Alternativ kannst du den Teig auch mit einem Holzlöffel vermengen. Der Teig ist weich und leicht klebrig – das ist ganz normal.

Mit einem Teigschaber den Teig aus der Schüssel lösen, eine gute Portion Mehl daruntergeben und den Teig wieder in die Schüssel legen. Die Oberfläche leicht mit Mehl bestäuben, mit einem Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort etwa 90 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.

Eine Arbeitsfläche oder Silikonmatte  mit Mehl bestäuben und den aufgegangenen Teig zu einen Rechteck etwa 3 mm dick ausrollen. 

Mit einem Pizzaschneider den Teig in kleine Rechtecke von ungefähr 2 × 1,5 cm schneiden.

Das Frittieröl in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Bei meinem Herd entspricht die mittlere Einstellung etwa Stufe 5,5 bis 6. Die Öltemperatur sollte ungefähr 170 °C betragen.

Die Teigstücke portionsweise ins heiße Öl geben und goldbraun ausbacken. Dabei vorsichtig wenden, damit sie von allen Seiten gleichmäßig Farbe bekommen.

Mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Die Kürbis-Schmalzkuchen auf einer Servierplatte anrichten und großzügig mit Puderzucker bestäuben.

Du kannst sie auch portionsweise in kleine Papiertüten füllen und direkt darin mit Puderzucker bestäuben. So lassen sie sich wunderbar servieren.

Am besten schmecken sie frisch und noch leicht warm. ❤️

Mein Tipp: Hokkaido-Kürbispüree selbst herstellen

Für das Kürbispüree benötigst du etwa 200–300 g Hokkaido-Kürbis. Den Kürbis gründlich waschen, halbieren, die Kerne entfernen und in Stücke schneiden. Die Schale kann dranbleiben.

Die Kürbisstücke auf ein Backblech legen und bei 180 °C im Backofen etwa 30 Minuten rösten, bis sie weich sind.

Anschließend den Kürbis mit einem Stabmixer fein pürieren und genau 100 g für das Rezept abwiegen.

Durch das Rösten bekommt der Kürbis ein besonders schönes Aroma und das Püree bringt keine zusätzliche Flüssigkeit in den Teig. Außerdem sorgt es für die schöne natürliche orange-goldene Farbe der Schmalzkuchen.

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