Dieses Rezept kann man wohl als Fingerfood bezeichnen. Warum heißt es so? Fingerfood – „Essen mit den Fingern“ soll hochmodern sein. Findet ihr das nicht auch lustig? Heute ist mit den Fingern zu essen modern. Man soll es in ein bis zwei Bissen verzehren können ohne ein Besteck und Teller zu nutzen und am besten gleich im stehen. Früher nannte man es einfach Imbiss, das Essen im stehen, ein Gebot der Eile. Heute heißt es nun Fingerfood klingt ja schicker.😂
Ich muss zugeben dass die sehr praktisch sind. Zum Beispiel für Partys und Gartenfeste. Die eignen sich auch gut als Vorspeise bei Hochzeiten oder bei Empfängen und einige sind super lecker.
Das Rezept welches ich euch heute hier präsentiere ist super einfach zuzubereiten und sehr lecker. Ein wenig inspiriert wurde ich dabei durch ein Frikadellen Rezept. Besonders wer Lachs 🐟 gern isst, wird es lieben und darf es sogar mit den Fingern essen. 😉
Dann legen wir los, für ca 20 Kügelchen hab ich das gebraucht:
- 250g Lachs
- 1 Brötchen
- 4 El Milch
- 1 Knoblauch
- 1 kleine Zwiebel
- 50g Petersilie
- 3 Eier
- 2 El passierte Tomaten
- Panko Paniermehl
- 2 El Olivenöl
- Salz
- Pfeffer
- Öl zum frittieren
Als erstes den Lachs in einer Bratpfanne im Olivenöl braten . Wenn der Lachs durchgebraten ist, bitte zerkleinern und kalt stehen lassen. Das Brötchen in kleine Stücke schneiden und in einem Suppenteller in der Milch weich werden lassen. In der Zwischenzeit, den Knoblauch und die Zwiebel schälen und die Petersilie waschen. Alles sehr fein zerkleinern und in eine Schüssel geben, dazu die passierten Tomaten und ein Ei. Alles zusammen mischen und anschließend den Lachs dazugeben. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer nach Geschmack würzen und 2 bis 3 El Panco* dazu geben. Alles schön zusammen mischen und dann die Kügelchen formen.
Die restlichen 2 Eier in einer kleinen Schüssel verquirlen und den Panko in einem Suppenteller füllen. Alle Kügelchen im Ei und im Panko panieren. Zum Schluss alle schön goldbraun frittieren. Wer es mag kann dazu auch ein Dip seiner Wahl servieren oder einfach mit einem frischen, knackigen Salat.
* Panko Paniermehl ist ein aus der japanischen Küche stammendes Paniermehl aus Brotkrumen. Es wird aus einem Weißbrot ohne Kruste hergestellt und deshalb ist es reinweiß anders als das Paniermehl das wir kennen. Es soll lockerer und luftiger sein. Mit Panko panierte Speisen bekommen nach dem Frittieren oder Braten eine knusprige Schicht. Es eignet sich sehr gut zum Panieren von Fisch, Meeresfrüchten, Hühner- und Schweinefleisch.
Aber wer es nicht bei seinem Supermarkt findet, kann das auch mit dem herkömmlichen Paniermehl machen.
Viel Spaß beim Nachmachen.
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